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Wandern in der Natur

B2Geschichte

Letztes Wochenende bin ich mit meiner Freundin Priya in die Alpen gefahren. Wir wollten endlich mal wieder richtig wandern und die frische Bergluft genießen. Am Samstagmorgen sind wir früh aufgebrochen, um die Menschenmassen zu vermeiden.

Der Aufstieg war anstrengender als erwartet. Nach etwa zwei Stunden erreichten wir eine wunderschöne Almwiese mit Blick auf die umliegenden Gipfel. „Das war die Mühe wert", sagte Priya, während wir unsere mitgebrachten Brote aßen.

Was mir besonders gefallen hat: die absolute Ruhe. Kein Verkehrslärm, keine Sirenen nur Vogelgezwitscher und das Rauschen eines nahen Bachs. Man vergisst schnell, wie entspannend die Natur sein kann, wenn man ständig in der Stadt lebt.

Auf dem Rückweg begegneten uns mehrere andere Wanderer. Ein älteres Ehepaar erzählte uns, dass sie seit dreißig Jahren regelmäßig hierher kommen. „Die Berge verändern sich nie", meinte der Mann lächelnd. „Das gibt einem ein Gefühl von Beständigkeit."

Als wir am Abend erschöpft, aber glücklich ins Auto stiegen, waren wir uns einig: Solche Ausflüge müssen wir öfter machen. Die Natur erdet einen und erinnert daran, was wirklich wichtig ist im Leben.

Fragen zum Text

Frage 1

Warum sind die Wanderer früh am Morgen aufgebrochen?

Frage 2

Wie lange dauerte der Aufstieg bis zur Almwiese?

Frage 3

Was hat dem Erzähler in den Bergen am besten gefallen?

Frage 4

Was bedeutet 'aufbrechen' in diesem Kontext?

Frage 5

Was bedeutet der Ausdruck 'das war die Mühe wert'?

Frage 6

Wo leben der Erzähler und Priya normalerweise?

Frage 7

Warum finden die Wanderungen für das ältere Ehepaar besondere Bedeutung?

Frage 8

Richtig oder falsch: Der Aufstieg war leichter als die Wanderer gedacht hatten.